Ein Hund zieht nicht einfach in ein neues Zuhause – für ihn verändert sich seine gesamte Welt. Deshalb vermitteln wir unsere Hunde nicht möglichst schnell, sondern möglichst passend. Und mit realistischen Erwartungen, statt Romantisierung.
Uns ist wichtig, dass Hund und Mensch wirklich zueinander passen. Dabei denken wir nicht in Schubladen. Ein Haus mit Garten ist nicht automatisch besser als eine Wohnung, eine Familie nicht grundsätzlich geeigneter als eine alleinlebende Person und auch Hundeerfahrung allein sagt noch nichts darüber aus, ob Mensch und Hund am Ende ein gutes Team werden.
Jede Hoffnungspfote bringt ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Bedürfnisse und ihren ganz eigenen Charakter mit. Deshalb schauen wir uns immer das Gesamtbild an. Wie lebt die Hoffnungspfote? Wie lebst du? Was wünschst du dir vom Zusammenleben – und was braucht unser Schützling, um langfristig glücklich zu sein?
Denn genau darum geht es: nicht um die schnellste Vermittlung, sondern um die richtige.
Seit 2026 vermitteln wir gemeinsam mit unserem portugiesischen Partnerverein mimodogs.
Unsere Schützlinge leben dort nicht anonym in einem Tierheim, sondern als Pflegehunde auf dem privaten Tierschutzhof mitten im Alltag. Sie werden medizinisch engmaschig betreut, lernen unterschiedlichste Situationen kennen und werden von den Menschen begleitet, die jeden einzelnen Schützling persönlich kennen und einschätzen.
Wir stehen im engen Austausch mit dem Team vor Ort und haben somit ein genaues Bild über unsere Hunde – über ihre Entwicklung, ihre Charakterzüge, ihr Sozialverhalten, ihre Fortschritte, aber auch über die Dinge, an denen sie noch arbeiten dürfen. So entsteht von jedem Hund ein möglichst ehrliches Gesamtbild, das die Grundlage unserer Vermittlung bildet.
Natürlich bleibt jeder Hund ein Individuum. Ein Umzug in ein neues Land, neue Menschen und ein völlig neuer Alltag verändern vieles. Manche Hunde brauchen erst Zeit, um anzukommen, andere zeigen Seiten, die vorher noch gar nicht sichtbar waren. Deshalb können und möchten wir keine Garantien geben, aber wir möchten dir den Hund so ehrlich beschreiben, wie wir können, fernab eines Tierheimumfelds.
Du möchtest eine Hoffnungspfote adoptieren und ihr ein Zuhause schenken? Wir freuen uns riesig und möchten dich vorab ein wenig informieren, wie der Adoptionsprozess bei uns abläuft:
Wir bitten dich bereits vor der Kontaktaufnahme und dem Ausfüllen der Selbstauskunft die Informationen und Vorbereitungen zur Adoption einer Hoffnungspfote durchzulesen. Alle offenen Fragen beantworten wir selbstverständlich gerne im Verlauf des Adoptionsprozesses, möchten aber um Verständnis bitten, dass wir alle auf ehrenamtlicher Basis neben Vollzeitjobs und privatem Leben arbeiten. Daher kann es manchmal zu kleinen Verzögerungen kommen und wir hoffen, dass du Verständnis dafür hast und ein wenig Geduld mitbringst!
Uns ist wichtig, dass wir uns gut kennenlernen und beide Parteien sich wohlfühlen bei dem Adoptionsprozess. Die Adoption einer Hoffnungspfote als neues Familienmitglied ist schließlich ein großer und wichtiger Schritt in deinem Leben und auch für uns von aller höchster Wichtigkeit. Für den Vierbeiner verändert sich seine gesamte Welt und er bekommt eine Chance auf ein neues Leben, dessen Inhalt er mit dir zusammen schreiben darf! Wir möchten mit Herz und Verstand vermitteln und unsere Hoffnungsfamilie gemeinsam wachsen lassen.
Bei der Vermittlung ist es uns wichtig realistisch zu sein. An erster Stelle geht es uns immer um das Wohl der Hoffnungspfote, dessen individuellen Bedürfnisse und welche Menschen am besten zu ihm passen können. Stereotypen wie Familien mit kleinen Kindern sollten keinen Hund adoptieren, genauso wenig wie junge oder alleinstehende Menschen oder es sei Haus und Garten notwendig verstehen wir aber gar nicht. Es ist immer individuell zu betrachten und bei uns gibt es kein kategorisches Nein! Das Leben ist divers und wir freuen uns sehr auf deine Anfrage!
Wenn du dich in eine Hoffnungspfote verliebt hast, kontaktiere uns über unser Kontaktformular, per E-Mail oder über Instagram. Im ersten Schritt bitten wir dich, eine sorgfältig ausgefüllte Selbstauskunft einzureichen. So können wir uns ein erstes Bild von dir und deiner aktuellen Lebenssituation machen. Selbstverständlich verarbeiten wir deine personenbezogenen Daten gemäß unserer Datenschutzhinweise.
Im nächsten Schritt melden wir uns telefonisch bei dir, um dich persönlich kennenzulernen. Genauso wie auf du uns kennenlernen sollst. Wir sprechen ausführlich über den Schützling, unsere Arbeit und offene Fragen. Gemeinsam möchten wir herausfinden, ob du und die Hoffnungspfote zueinander passen. Im Anschluss führt eine zweite Person aus unserem Team ein weiteres Gespräch, damit wir dich und deine Lebenssituation noch besser kennenlernen.
Nach den Gesprächen bitten wir dich um ein kurzes Home-Video, in dem du dich, dein Zuhause und – falls vorhanden – weitere Familienmitglieder vorstellst. Da wir ein kleiner Verein sind, stellen wir mögliche Adoptant:innen intern vor, um einen Eindruck vom zukünftigen Zuhause unseres Schützlings zu bekommen. Das Video muss kein Meisterwerk sein – es geht lediglich darum, uns einen persönlichen und räumlichen Eindruck zu vermitteln,.
Vorausgesetzt, sowohl du als auch wir haben nach den Gesprächen ein gutes Gefühl bei einer möglichen Adoption, findet eine persönliche Vorkontrolle statt. Idealerweise besucht dich dabei ein Vereinsmitglied bei dir zu Hause, manchmal übernehmen dies auch liebe Helfer:innen.
Befindet sich die Hoffnungspfote auf einer Pflegestelle in Deutschland, vereinbaren wir nach einer positiven Vorkontrolle ein Treffen, damit ihr euch kennenlernen und gemeinsam herausfinden könnt, ob ihr auch wirklich matched.
Nach einer positiven Vorkontrolle und einer abschließenden Rücksprache erhältst du von unserer Seite eine Zusage. Gerne geben wir dir noch eine Nacht Bedenkzeit, damit du in dich gehen und mit ganzem Herzen Ja sagen kannst. Der Ausreisetermin steht in der Regel bereits fest und wird dir im Laufe der Gespräche mitgeteilt. Für uns ist es wichtig, dass unsere Hoffnungspfoten so schnell wie möglich in ihr neues Zuhause reisen dürfen. Parallel dazu senden wir dir den Schutzvertrag zu. Dieser wird von dir unterschrieben an uns zurückgesendet.
Im letzten Schritt benötigen wir noch die Überweisung der Schutzgebühr. Diese beträgt bei uns 600€ für Hunde aus Portugal und 630€ für Hunde von Pflegestellen, da hier höhere Kosten für unseren Verein entstehen. Die Schutzgebühr umfasst den Transport, Sicherheitsgeschirr, sowie Leine und Halsband. Alle Details hierzu sind im Schutzvertrag festgehalten. Mit Eingang der Überweisung ist unsere Hoffnungspfote offiziell an dich vermittelt und wir warten gemeinsam auf die große Ausreise.
Zur Vorbereitung auf die Ankunft begleiten wir dich bereits im Vorfeld in einer separaten WhatsApp-Gruppe gemeinsam mit weiteren Adoptant:innen. Dort erhältst du hilfreiche Tipps und Informationen rund um die Ankunft, die Vorbereitung und den Transport. Da diese Zeit oft sehr aufregend ist, bieten wir euch die Möglichkeit, euch auszutauschen, gemeinsam zu freuen und Fragen jederzeit zu stellen – ganz nach dem Motto: alles kann, nichts muss. Nun beginnt eine spannende und besondere Zeit, denn ein neuer Lebensabschnitt beginnt.
Für die ersten zwei Wochen empfehlen wir dir, Urlaub zu nehmen oder – wenn möglich – aus dem Homeoffice zu arbeiten. Es können kurze Nächte und aufregende Tage auf euch warten. Die Anfangszeit kann noch turbulent sein. Hab Verständnis dafür, dass alles, was für dich Alltag ist, für dein neues Familienmitglied zunächst neu und ungewohnt sein kann. Nimm dir Zeit, euch kennenzulernen, und das neue Leben Schritt für Schritt positiv zu verknüpfen. Auf diesem Weg stehen wir euch jederzeit mit unserer Erfahrung zur Seite.
Auch nach der Vermittlung bleiben wir mit dir in Kontakt. Für uns gehört es zu unserer Verantwortung, weiterhin deine Ansprechstelle zu sein, wenn du uns brauchst. Wir stehen dir jederzeit zur Seite – ganz gleich, ob du Rat suchst oder schöne Glücksmomente teilen möchtest. Über Fotos freuen wir und auch die Tierschützerinnen aus Portugal uns immer sehr. Nach der Adoption vereinbaren wir außerdem einen Termin für eine Nachkontrolle. Natürlich geben wir dir und deiner Hoffnungspfote aber zunächst genügend Zeit, euch in Ruhe einzugewöhnen.
Vor einer Adoption eines Hundes, ja sogar vor der Anfrage für einen Hund bei einer Tierschutzorganisation, solltest du dir als Interessent:in die folgenden Dinge einmal durch den Kopf gehen lassen und dich fragen, ob du diese Punkte erfüllst:
Hier findest du ein von uns empfohlenes Starterset für empfohlene Grundausstattung für deinen Vierbeiner:
Allen weiteren Anschaffungen sind natürlich keine Grenzen gesetzt.
Wie pflegeintensiv ein Hund ist, kommt ganz auf den Hund an. Manche Hunde brauchen intensivere Pflege, andere eher weniger. Wichtig ist, dass du deinen Hund regelmäßig bürstest. Es gibt zahlreiche Utensilien für die Fellpflege im Fachhandel. Langhaarige Hunde sollten in regelmäßigen Intervallen gebürstet werden, um Verfilzungen vorzubeugen. Einige Hunde sollten im Sommer zusätzlich getrimmt oder geschoren werden. Am besten lässt du dich hierzu bei einem Hundefriseur beraten.
Bade deinen Liebling nicht öfter als nötig und benutze stets ein Hundeshampoo. Achte beim Baden darauf, dass kein Wasser in Ohren und Augen des Hundes gelangt.
Auch das Gebiss des Hundes sollte mindestens wöchentlich angeschaut werden. Für die Zahnpflege gibt es entsprechende Kauartikel, die den Abrieb von Zahnstein fördern. Achte beim Kauf von Leckerlis und Kauartikel darauf, dass diese zuckerfrei sind.
Das Thema Futter sorgt für Diskussionsstoff unter Hundebesitzer:innen. Daher musst du für dich abwägen, welche Fütterungsform für dich in Frage kommt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten:
Nassfütterung
Nassfutter aus der Dose ist ein Alleinfuttermittel und hat einen hohen Feuchtigkeitsgehalt. Daher ist dein Hund gut mit Flüssigkeit versorgt. Durch den intensiven Geruch wird Nassfutter häufig sehr gut vom Hund angenommen.
Trockenfütterung
Auch Trockenfutter ist ein Alleinfuttermittel und beinhaltet alles, was dein Vierbeiner braucht. Durch das Kauen des Trockenfutters pflegt dein Hund seine Zähne und stärkt sein Gebiss. Es ist leicht zu transportieren und zu lagern.
Fütterung mit Barf
Barfen ist eine der natürlichsten Ernährungsweisen und orientiert sich an der Nahrungsaufnahme der Wölfe in freier Wildbahn. Barf setzt sich aus rohem Muskelfleisch, Innereien, Knochen, Obst, Gemüse, Mineralien, Ölen und Fetten zusammen. Viele Hundebesitzer setzen auf das Barfen, einige Tierärzte warnen allerdings, denn es kann herausfordernd sein, alle Nährstoffe des Hundes abzudecken.
Entscheide dich nach ausreichender Recherche, welche Fütterungsform für dich und deinen Vierbeiner umsetzbar ist. Da Tierschutzhunde im Shelter meist kein qualitativ hochwertiges Futter bekommen empfehlen wir kein spezielles Futter. Probiere aus, was dein neues Familienmitglied verträgt. Achte aber bei deiner Auswahl auf einen hohen Fleischanteil und Trockenfutter möglichst ohne Getreideanteil.
Sollte es bei der Futterumstellung anfangs zu Durchfällen kommen ist dies völlig normal. Abhilfe kann eine Morosche Karottensuppe schaffen – im Internet sind hierfür viele Rezepte zu finden.
In der ersten Zeit nach der Ankunft ist es wichtig dem Hund Zeit zu geben, sodass er seine neue Umgebung kennenlernen kann. Er ist von vielen neuen Reizen umgeben, die erst einmal verarbeitet werden müssen. In den ersten Tagen reicht es aus, wenn du eine feste, kleine Runde mit deinem neuen Vierbeiner spazieren gehst. Manche Hunde brauchen in der neuen Umgebung etwas Zeit, bis sie sich lösen und ihr Geschäft erledigen. Mach dir aber keine Sorgen, anfangs kann das völlig normal sein. Kleine routinierte Gassirunden sind daher nicht so stressig und die Fellnase muss nicht zu viele Eindrücken aufeinmal verarbeiten. Achte dabei bitte auf eine anständige doppelte Sicherung.
Gib deinem Vierbeiner Zeit, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Er wird sich von Tag zu Tag mehr einleben und mit der Zeit kannst du die Spaziergänge erweitern.
Alles über uns und unsere Vierbeiner erläutern wir dir gern auch in einem persönlichen Austausch.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von reCAPTCHA. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen